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Reinoldus und die Dortmunder Bürgergemeinde

Reinoldus und die Dortmunder Bürgergemeinde

Das Buch greift ein wichtiges Thema der aktuellen Forschung über die mittelalterliche Stadtgeschichte auf, um es für die Dortmunder Stadtgeschichte zu diskutieren: die Bedeutung des heiligen Stadtpatrons für die mittelalterliche Stadtgemeinde, für die Konstituierung als Bürgergemeinde und für die Fortentwicklung der Stadt mit politischer Autonomie, für die Entwicklung der Identität nach außen. Hier war Dortmund in der mittelalterlichen Städtelandschaft Nordwesteuropas sicherlich eine besondere Stadt, denn Reinoldus war ein frühes Symbol der Reichs- und Handelsstadt.
Das Bedürfnis der Stadt nach Unabhängigkeit und Eigenständigkeit, das einherging mit der Anerkennung nur eines überirdischen, himmlischen Patrons und die sich daraus ergebende Repräsentation von städtischer Freiheit durch den heiligen Stadtpatron in Gestalt eines Ritters waren mittelalterliche Formen von Selbstverständnis und Selbstdarstellung.

Beate Weifenbach, Thomas Schilp

Der Berswordt-Meister

Um 1385 entstand das Retabel auf dem Kreuzaltar in der Dortmunder Marienkirche. Kunstwerk und Maler werden nach dem auf dem Rahmen angebrachten Wappen der Familie Berswordt benannt.
Der repräsentative Bildband erschließt die künstlerische Bedeutung und den religiösen Gehalt des Berswordt-Retabels, fragt nach den sozialen und politischen Funktionen des Altars und verortet ihn so in der Dortmunder Stadtkultur des Spätmittelalters. Das Buch ordnet den anonymen Dortmunder Berswordt-Meister in die westfälische und europäische Malerei ein.
Ein herausragender Dortmunder Schatz des Mittelalters und ein Kunstwerk von europäischem Rang wird umfassend erforscht und als Erinnerungsort gewürdigt.

Andrea Zupancic, Thomas Schilp

Der Berswordt-Meister
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Himmel, Hölle, Fegefeuer

Das Mittelalter übt auf moderne Zeitgenossen eine große Faszination aus, ist doch vor allem die Symbolhaftigkeit des mittelalterlichen Denkens und Fühlens den heutigen Vorstellungen fremd.
Das vorliegende Buch macht die mittelalterliche Lebenswelt am Beispiel Dortmunds verständlich, die vor allem von einer kollektiven Ausrichtung auf das Jenseits geprägt war. Die Furcht vor ewiger Verdammnis im Jenseits bzw. vor dem langen und peinvollen Weg durch das Fegefeuer zum ewigen Heil hat in vielfältiger Form die Kultur und den Alltag in der mittelalterlichen Stadt geprägt.
Die Stadt wurde von ihren Bürgern als Heilsgemeinschaft verstanden, was unter anderem das älteste Stadtsiegel ausdrückt, dessen architektonische Elemente das Abbild der himmlischen Stadt Jerusalem repräsentieren. Verschiedene soziale Gruppen innerhalb der Stadt betrieben eine kollektive Jenseitsvorsorge, die sich in architektonischen Details und schriftlichen Überlieferungen nachweisen lässt. Das Sozialsystem beruhte auf religiös-memorialen Stiftungen von Bürgern, die sich auf diese Weise als Gegengabe Führbitte und Gedenken erwarben. So bezog die Vorstellungswelt des Mittelalters das Jenseits in den Alltag der Menschen mit ein und schuf die Vorraussetzung für soziales Handeln der Bürger wie der Stadtgemeinde.

Thomas Schilp

Himmel, Hölle, Fegefeuer
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Dortmund und Conrad von Soest

Mit dem Marienaltar in der Dortmunder Marienkirche ist ein Hauptwerk des Conrad von Soest an seinem ursprünglichen Bestimmungsort erhalten. In diesem um 1420 geschaffenen Werk, das einen Höhepunkt spätmittelalterlicher Malerei darstellt, laufen zahlreiche Fäden von Stadtkultur, Künstlersoziologie und Kunst zusammen. Stadtvorstellung des Mittelalters sind ebenso Thema wie die politische Kultur der Stadt um 1400 mit innerstädtischen Unruhen; die Handelsaktivitäten der Dortmunder Fernkaufleute korrespondieren mit dem hohen Anspruch der Gemälde des Conrad von Soest, die hinter dem Niveau der Kunstzentren Paris oder Prag kaum zurückstehen.
Das Buch präsentiert Dortmund und Conrad von Soest im europäischen Kontext, macht die Verwobenheit von Stadtgesellschaft, Kunst und Künstlern sichtbar, spürt der sozialgeschichtlichen Einordnung des Conrad von Soest nach und untersucht die Stellung der Gesellen im Malerhandwerk. Das Buch eröffnet mit dem interdisziplinären Gespräch zwischen Stadt- und Kunsthistorikern neue Blickweisen auf die Geschichte der Reichsstadt Dortmund und ihren wichtigsten Künstler Conrad von Soest.

Barbara Welzel, Thomas Schilp

Dortmund und Conrad von Soest im spätmittelalterlichen Europa
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Das „Goldene Wunder“ in der Dortmunder Petrikirche

Das monumentale Altarwerk in der Dortmunder Kirche St. Petri wurde 1521 in der Handels- und Kunstmetropole Antwerpen bestellt. Es gehörte ursprünglich zur Ausstattung des Dortmunder Franziskanerklosters und gelangte im 19. Jahrhundert in die Pfarrkirche St. Petri.
Das Retabel zählt zu den größten und am besten erhaltenen Antwerpener Exportaltären und zeigt eine überbordende Fülle von einzelnen Szenen und Bildthemen. Der prächtigen, vergoldeten Hauptansicht verdankt der Klappaltar seine Benennung als „Goldenes Wunder“.
Kunsthistoriker, Theologen und Historiker analysieren das monumentale Werk aus verschiedenen Perspektiven: Produktion und Rezeption, liturgische Einbindung, Bedeutung für die Stadtgesellschaft, Verwendung des zentral dargestellten Themenkreises der Gregorsmesse in Kontext der Frömmigkeit und der Funktionen von Bildern im Spätmittelalter.

Barbara Welzel, Heike Schlie, Thomas Lentes

Das "goldene Wunder" in der Dortmunder Petrikirche
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Städtische Repräsentation

Mit der St. Reinoldikirche und dem nicht mehr erhaltenen Rathaus am alten Markt weden zwei herausragende Orte der Pepräsentation des mittelalterlichen Dortmund thematisiert. Das Buch stellt sie in ihren Funktionen und Bedeutungen aus interdisziplinären Perspektiven vor: als Schauplätze des städtischen Lebens, als „Bühnen“ für die Besuche Kaiser Karls IV. 1377 und Kaiserin Elisabeths 1378 in Dortmund. Das Musikleben in der mittelalterlichen Stadt wird ebenso angesprochen wie die mittelalterlichen Zeitvorstellungen. Die wirtschaftliche und kulturelle Verflechtung der bedeutenden Handelsstadt Dortmund mit den Niederlanden lässt sich am Import herausragender Kunstwerke bis heute ablesen.

Nils Büttner, Thomas Schilp, Barbara Welzel (Hg.)

Städtische Repräsentation
Dortmund im Mittelalter

Dortmund im Mittelalter

Im heutigen Dortmund die Spuren des Mittelalters entdecken, die Zeugnisse der bedeutenden Hansestadt, der einzigen Reichsstadt Westfalens erkunden, in 21 Kirchen auf dem heutigen Stadtgebiet bedeutende Architekturen oder / und Kunstwerke des Mittelalters kennen lernen, die Herrensitze auf dem Stadtgebiet als Erinnerungsorte eigener Prägung erfahren.
Der „Stadtführer Dortmund“ im Mittelalter würdigt dieses kulturelle Erbe, geht den Spuren und Zeugnissen der Vergangenheit im heutigen Dortmund nach.

Barbara Welzel / Thomas Schilp (Hg.)

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Ferne Welten - Freie Stadt

Aktueller Katalog zur Mittelalterausstellung vom 2. April bis16. Juli 2006
„Ferne Welten – Freie Stadt. Dortmund im Mittelalter“

Ferne Welten - Freie Stadt

Altes Gold in neuer Pracht

Das monumentale Altarwerk in der Dortmunder Kirche St. Petri wurde 1521 in der Handels- und Kunstmetropole Antwerpen bestellt. Es gehörte ursprünglich zur Ausstattung des Dortmunder Franziskanerklosters und gelangte im 19. Jahrhundert in die Pfarrkirche St. Petri.
Das Retabel zählt zu den größten und am besten erhaltenen Antwerpener Exportaltären und zeigt eine überbordende Fülle von einzelnen Szenen und Bildthemen. Der prächtigen, vergoldeten Hauptansicht verdankt der Klappaltar seine Benennung als „Goldenes Wunder“.
In den Jahren 2004 und 2005 ist die gesamte Festtagsseite umfangreich restauriert worden. Dieser Band ist auch eine Dankesgabe an alle, die sich für die Restaurierung des „Goldenen Wunders“ eingesetzt haben.

Barbara Welzel

Altes Gold in neuer Pracht
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Die Dortmunder Dominikaner

Mit dem Dominikanerkloster, der heutigen Propsteikirche St. Johann Baptista, wird ein besonderer Ort des mittelalterlichen Dortmund vorgestellt. Die Gründung war schwierig und gelang erst nach mehreren Versuchen im Jahr 1330. Die erhaltenen Kunstschätze des Spätmittelalters – das Hochaltarretabel des Malers Derick Baegert, die Fragmente eines Retabels der Rosenkranzbruderschaft, die bronzene Stiftertafel, ein Choralbuch für die Messe, weiterhin der Marienleuchter und andere mehr – deuten auf die kulturelle Blüte der Reichs- und Hansestadt.

Barbara Welzel, Thomas Schilp

Die Dortmunder Dominikaner
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